Neues Werkzeug bei webprojekte.de

5. Juni 2026

Wir begrüßen neues Werkzeug für höhere Performance, sauberen Code und maximale Gestaltungsfreiheit – die ideale Grundlage für schnelle, zukunftssichere und individuelle Webprojekte.
Was das für unsere Kunden bedeutet

Warum wir von Elementor zu Bricks gewechselt sind

Die meisten Besucher unserer Websites sehen nur die Oberfläche: das Design, die Bilder, die Texte. Was darunter liegt, bekommt niemand zu Gesicht – und genau das ist der Punkt. Denn das Fundament einer Seite entscheidet darüber, wie schnell sie lädt, wie gut sie bei Google rankt, wie einfach sie sich pflegen lässt und wie viel sie uns über die Jahre kostet. Als Agentur haben wir an dieser Stelle eine grundlegende Entscheidung getroffen: Wir entwickeln neue Projekte ab sofort mit dem Bricks Builder statt mit Elementor. In diesem Beitrag möchte ich erklären, warum wir diesen Schritt gegangen sind, was technisch dahintersteckt und was unsere Kunden konkret davon haben.

Elementor hat uns lange gute Dienste geleistet

Vorab eine faire Einordnung: Elementor ist nicht ohne Grund der bekannteste Page Builder im WordPress-Ökosystem. Der Editor ist eingängig, das Plugin-Umfeld riesig, und für viele Projekte war es über Jahre ein solides Werkzeug. Auch wir haben damit über 200 Websites für unsere Kunden gebaut. Mit wachsenden Ansprüchen an Geschwindigkeit, sauberen Code und langfristige Wartbarkeit sind uns die Grenzen von Elementor aber immer deutlicher geworden. Irgendwann arbeitet man gegen das Tool statt mit ihm – und dann ist es Zeit, etwas zu verändern.

Die vier Gründe für unseren Wechsel

1. Performance

Geschwindigkeit ist für unsere Kunden kein „Nice-to-have". Sie beeinflusst direkt die Nutzererfahrung, die Absprungrate und das Google-Ranking über die Core Web Vitals. Elementor-Seiten neigen dazu, viel mitzubringen: zusätzliche Skripte, Stylesheets und eine große Menge an HTML-Elementen, die im Hintergrund geladen werden – auch dann, wenn man nur einen Bruchteil davon tatsächlich nutzt. Das summiert sich zu langen Ladezeiten und schlechteren Werten bei der Ladegeschwindigkeit, trotz aufwendiger manueller Optimierung.

2. Codestruktur

Wer einmal in den Quelltext einer Elementor-Seite geschaut hat, weiß, was ich meine: tief verschachtelte Elemente, viele leere oder rein gestalterische Container und reichlich Inline-Styles. Das macht den Code unübersichtlich, erschwert Anpassungen und ist alles andere als sauber. Bricks gibt deutlich schlankeres, semantisches HTML aus – also Code, der deutlich näher an dem ist, was ich auch von Hand schreiben würde. Das Ergebnis ist nicht nur eleganter, sondern auch besser für Suchmaschinen und für jeden, der die Seite später weiterpflegt.

3. Overhead

Jedes zusätzliche Plugin und jedes dadurch geladene Skript ist ein potenzieller Bremsklotz, eine zusätzliche Sicherheitsfläche und ein weiterer Punkt, der bei Updates schiefgehen kann. Mit der Zeit wird ein Setup auf Elementor-Basis schnell schwergewichtig und abhängig von vielen einzelnen Bausteinen. Weniger Overhead bedeutet für uns: weniger Fehlerquellen, Wartung mit weniger Reibungspunkten und ein stabileres Endprodukt.

4. Werbung und Upsells trotz Pro-Lizenz

Wir setzen Elementor in der Pro-Version ein, zahlen also bereits für das Premium-Produkt mit vollem Funktionsumfang. Trotzdem hört die Verkaufsmaschinerie nicht auf: Direkt im Editor wird immer wieder das nächste Angebot beworben – etwa nahezu nutzlose KI-Funktionen oder das gebündelte Abo Elementor One. Wir haben das bezahlte Werkzeug bereits im Einsatz und bekommen darin dennoch laufend Werbung für weitere kostenpflichtige Produkte ausgespielt. Wir könnten das ignorieren, ABER: Auch unsere Kunden können an ihrer eigenen Website arbeiten. Sie sehen Werbung in einer Software, für die längst bezahlt wurde – und fragen sich verständlicherweise, ob überhaupt eine Premium-Lizenz vorliegt oder ob hier ständig etwas „fehlt". Für uns ist das nicht akzeptabel.
Codevergleich: Elementor zu Bricks
Identische Elemente (Schaltfläche mit Icon): Codeausgabe von Elementor vs. Bricks Builder

Warum Bricks

Bricks wurde von Grund auf mit dem Fokus auf Performance und sauberen Code entwickelt – und genau das merken wir im Arbeitsalltag. Statt gegen das Werkzeug zu arbeiten, entwickeln wir wieder strukturiert: mit klaren CSS-Klassen, schlankem Markup und voller Kontrolle über das, was am Ende tatsächlich an den Browser ausgeliefert wird. Ein großer Gewinn ist für mich als Designer der einfache Aufbau eines Designsystems. Mit globalen Klassen sowie zentralen Farb-, Typografie-, Abstands- und weiteren Variablen lässt sich ein wirklich konsistentes System aufbauen. Dadurch wird es deutlich einfacher, ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Seiten und einzelnen Elemente hinweg sicherzustellen. Das Risiko, dass sich gestalterische Brüche oder Inkonsistenzen einschleichen, sinkt erheblich. Gleichzeitig bleibt Bricks ein visueller Editor. Unsere Kunden und wir verlieren also nicht die Flexibilität, die ein moderner Builder bietet – wir bekommen sie nur ohne den technischen Ballast. Das verbindet das Beste aus beiden Welten: die Effizienz des visuellen Bauens und eine Qualität, die handgeschriebenem Code nahekommt.

Was das für unsere Kunden bedeutet

Der Wechsel ist keine reine Geschmacksfrage unter Entwicklern. Er zahlt sich direkt für die Menschen aus, für die wir bauen:
  • Schnellere Seiten: Kürzere Ladezeiten sorgen für ein besseres Nutzererlebnis und bessere Werte bei den Core Web Vitals.
  • Bessere Sichtbarkeit: Sauberer Code und gute Performance sind echte Ranking-Faktoren bei Google.
  • Konsistentes Design: Ein zentrales Designsystem sorgt dafür, dass Farben, Schriften und Abstände über die gesamte Website hinweg einheitlich bleiben.
  • Eleganteres Ergebnis: Schlankes, durchdachtes Fundament statt aufgeblähter Strukturen.
  • Einfachere Pflege: Übersichtlicher Aufbau, der sich auch langfristig wartbar weiterentwickeln lässt.
  • Aufgeräumte Arbeitsumgebung: Keine Werbung im Backend und bessere Übersichtlichkeit.
Kurz gesagt: Die Seiten, die wir mit Bricks umsetzen, sind spürbar schneller und eleganter – und genau das war unser Ziel.

Das erste Projekt ist startklar

Den Anfang macht das Fertigteilwerk Rathenow (ftw-rathenow.de) – die erste Website, die wir vollständig mit Bricks entwickelt haben. Mehr als fünf weitere Projekte sind bereits in Arbeit und folgen in den kommenden Wochen. Für uns ist dieser Wechsel mehr als ein Werkzeugtausch. Er steht für unseren Anspruch, Websites zu bauen, die nicht nur gut aussehen, sondern unter der Haube genauso überzeugen: schnell, sauber, wartbar und ohne unnötigen Ballast. Dass die Arbeit damit wieder mehr Freude macht, ist ein schöner Nebeneffekt.
Fertigteilwerk Rathenow - neue Website
Unser erstes Bricks-Projekt
Sie planen eine neue Website oder möchten Ihren bestehenden Auftritt schneller und zukunftssicher machen? Sprechen Sie uns gern an – wir beraten Sie zu moderner WordPress-Entwicklung mit Bricks.